Gutscheine
Gutscheine online und am Tresen verkaufen, beim Termin einlösen und sehen, was noch offen ist
Öffnen Sie Gutscheine in der Seitenleiste. Die Seite hat drei Reiter: Verkauft für die tägliche Arbeit, Angebot für das, was Gäste kaufen können, und Rechtliches für die Texte, die der Online-Verkauf verlangt. Die beiden hinteren sehen nur Sie.
24.1 Was ein Gutschein hier ist
Abschnitt betitelt „24.1 Was ein Gutschein hier ist“Jeder Gutschein lautet auf einen Geldbetrag, nie auf eine bestimmte Behandlung. Ein Gast kauft 60 Euro, nicht „eine 60-Minuten-Massage“. Erhöhen Sie im nächsten Frühjahr die Preise, zahlt der Gast die Differenz dazu, und Sie schulden keine Stunde zum alten Preis. Eine Bezeichnung auf der Kachel wie „60 Min Thai-Öl-Massage“ ändert daran nichts. Der Gutschein gilt für alles, was Sie anbieten.
Gültig ist er drei Jahre, bis zum 31. Dezember des dritten Jahres nach dem Kauf. Ein Gutschein vom Oktober 2026 läuft bis zum 31. Dezember 2029. Das ist die regelmäßige Verjährungsfrist (§§ 195 und 199 BGB), eine kürzere Frist hätte keinen Bestand. Im Panel lässt sie sich deshalb nicht einstellen.
Ein Gutschein darf in Teilen genutzt werden. Wer 60 Euro hat und eine Behandlung für 45 Euro bekommt, behält 15 auf dem Code und kommt wieder.
24.2 So kauft ein Gast
Abschnitt betitelt „24.2 So kauft ein Gast“- Er öffnet Ihre Gutschein-Seite: Ihre Buchungsadresse mit /gutschein dahinter, zum Beispiel
your-site.example/book/gutschein. Mit /voucher am Ende öffnet sich dieselbe Seite. - Die Seite heißt „Gutschein kaufen“, darunter steht „Verschenken Sie einen Betrag Ihrer Wahl.“ Er tippt einen Betrag an. Erlauben Sie eigene Beträge (24.4), gibt es zusätzlich die Kachel „Anderer Betrag“ mit dem Feld Eigener Betrag. Ohne eigenen Betrag steht unter der Überschrift „Wählen Sie einen Gutschein.“
- Er füllt Ihr Name und Ihre E-Mail aus. Für wen ist der Gutschein? (optional) und Grußtext (optional) sind freiwillig. Fehlt der Name, meldet die Seite „Bitte Ihren Namen eintragen.“, bei einer falschen Adresse „Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eintragen.“ und bei einem Betrag außerhalb Ihrer Grenzen „Bitte einen gültigen Betrag wählen.“ Mit Servicegebühr (24.4) steht darunter, was er zahlt: Gutscheinwert, Servicegebühr und Gesamtpreis.
- „Weiter zur Zahlung“ führt auf die Bezahlseite von Stripe. Dort zahlt er mit Karte, und mit Apple Pay, Google Pay oder Klarna, wenn diese in Ihrem Stripe-Konto eingeschaltet sind.
- Zurück auf Ihrer Seite steht „Vielen Dank!“ und „Der Gutschein ist unterwegs per E-Mail.“, dazu Code, Wert, „Einlösbar bis …“ und dem Link „Gutschein ausdrucken“, bei Rechnungen auch „Rechnung ansehen“ (24.5). Wenige Sekunden nach der Zahlung kommt der Gutschein zusätzlich per E-Mail, mit Code und demselben Knopf.
Bricht er auf der Bezahlseite ab, sieht er „Zahlung abgebrochen“ mit dem Satz „Es wurde nichts abgebucht.“ und dem Knopf „Zurück zum Gutschein“.
Das ausgedruckte Blatt ist das eigentliche Geschenk: oben Ihr Motiv und „Geschenkgutschein“, dazu „Für“ und der Name der beschenkten Person, Betrag, Code, „Einlösbar bis …“ und ein QR-Code mit „Termin online buchen“, der Ihre Buchungsseite öffnet. Ist schon ein Teil eingelöst, steht dort „Aktuelles Guthaben:“ mit dem Rest. Die Beschenkte sieht nach dem ersten Besuch also, was noch drauf ist. Stimmt der Code in der Adresse nicht, zeigt das Blatt „Diesen Gutschein gibt es nicht“.
Sie selbst tun bei alldem nichts. Niemand muss sich einen Code ausdenken, eine Mail schreiben oder eine Liste führen.
24.3 Der Reiter Verkauft
Abschnitt betitelt „24.3 Der Reiter Verkauft“Die Zahlen
Abschnitt betitelt „Die Zahlen“Ab dem ersten Gutschein stehen drei Zahlen über der Liste. Sie sieht nur die Inhaberin.
| Zahl | Was sie sagt |
|---|---|
| Verkauft | Der Wert aller Gutscheine, die verkauft oder eingetragen wurden. Ein stornierter oder erstatteter Gutschein zählt nur mit dem Teil, der vorher schon eingelöst war. Abgelaufene zählen voll. |
| Noch offen | Was Gäste noch einlösen können. Das ist kein Umsatz, sondern Leistung, die Sie noch schulden. |
| Gutscheine | Wie viele es gibt, in jedem Zustand. |
Für die Buchhaltung nehmen Sie den Export unter der Liste, nicht die Zahl Verkauft.
Einen Gutschein finden
Abschnitt betitelt „Einen Gutschein finden“Die Liste hat die Spalten Code, Wert, Rest, Gekauft von, Gültig bis und Status. Suchen Sie nach Code, Name oder E-Mail-Adresse. Der Statusfilter zeigt nur Einlösbar, Aufgebraucht, Abgelaufen oder Storniert. Am Tresen verkaufte Gutscheine tragen das Etikett vor Ort. Unter Status steht außer den vier Zuständen auch Offen, solange die Zahlung eines Online-Kaufs noch nicht bestätigt ist.
Ein Tipp auf den Code öffnet den Gutschein. Sie sehen Wert, Rest und Gültig bis, die beschenkte Person und den Grußtext, falls der Käufer einen geschrieben hat, und unter Einlösungen jede Einlösung mit Datum, Betrag und wer sie eingetragen hat. Ist noch nichts abgezogen, steht dort „Noch nichts eingelöst.“ Bei Online-Käufen steht dort auch, was der Käufer bezahlt hat, samt Servicegebühr, und ein Link zur Rechnung, wenn Sie eine ausstellen (24.5).
Einen Gutschein am Tresen verkaufen
Abschnitt betitelt „Einen Gutschein am Tresen verkaufen“Jemand zahlt am Tresen bar. Drücken Sie „Gutschein anlegen“ und füllen Sie Wert und Gekauft von aus, auf Wunsch E-Mail (optional). Nach Anlegen meldet das Panel „Angelegt:“ mit dem neuen Code. Tragen Sie eine E-Mail-Adresse ein und setzen den Haken bei „Gutschein per Mail schicken“, bekommt der Käufer dieselbe Mail wie bei einem Online-Kauf.
Einlösen
Abschnitt betitelt „Einlösen“Es gibt zwei Wege, beide enden am selben Punkt.
- Der Gast hat den Code beim Buchen angegeben. Wo Gutscheine an sind, hat der letzte Schritt des Buchungsformulars das Feld Gutschein-Code, und „Prüfen“ zeigt dem Gast das Guthaben. Stimmt etwas nicht, liest er dort „Diesen Code kennen wir nicht. Bitte die Schreibweise prüfen.“, „Dieser Gutschein ist schon vollständig eingelöst.“, „Dieser Gutschein ist abgelaufen.“, „Dieser Gutschein wurde storniert.“ oder „Dieser Gutschein ist noch nicht bezahlt.“ Der Code steht dann an der Buchung unter Gutschein, mit Restwert und einem Knopf Einlösen. Beim Buchen wird nichts abgezogen. Wer nicht erscheint, behält seinen Gutschein ganz.
- Der Gast bringt den Code mit. Suchen Sie ihn in der Liste und drücken Sie Einlösen, direkt neben dem Code.
In beiden Fällen fragt das Panel „Welcher Betrag wird abgezogen?“ und nennt das Guthaben. Aus der Liste schlägt es das ganze Guthaben vor, von einer Buchung aus den Preis der Behandlung, höchstens das Guthaben. Ziehen Sie weniger ab, tippen Sie Ihre Zahl darüber und bestätigen. Der Rest bleibt auf dem Gutschein, und das Panel meldet „Eingelöst.“ Geht es nicht, sagt es warum: „Bitte einen gültigen Betrag eingeben.“, „Mehr als das Guthaben geht nicht.“, „Der Gutschein ist abgelaufen.“, „Der Gutschein ist schon aufgebraucht.“ oder „Der Gutschein wurde storniert.“
Im Buchungsformular nimmt der Gast einen eingetragenen Code mit Entfernen wieder heraus.
Die Mail noch einmal schicken
Abschnitt betitelt „Die Mail noch einmal schicken“Findet der Gast die Mail nicht, öffnen Sie den Gutschein und drücken „Mail erneut senden“. Sie geht an die Adresse, mit der gekauft wurde, und das Panel meldet „Mail ist raus.“, im Fehlerfall „Die Mail ging nicht raus.“ Den Knopf gibt es nur, wenn eine Adresse hinterlegt ist.
Stornieren
Abschnitt betitelt „Stornieren“Stornieren macht den Gutschein unbrauchbar. Er bleibt in der Liste, denn ein Gutschein ist Geld, und jeder Schritt muss nachvollziehbar bleiben. Stornieren zahlt nichts zurück. Für das Geld eines Online-Kaufs gibt es Erstatten (24.6).
Export für die Buchhaltung
Abschnitt betitelt „Export für die Buchhaltung“Unter der Liste, neben „Für die Buchhaltung:“, wählen Sie einen Monat und drücken „Verkäufe als Tabelle“. Ohne Monat meldet das Panel „Bitte einen Monat wählen.“ Sie bekommen eine Zeile je Gutschein, der in diesem Monat bezahlt wurde, mit den Spalten Verkauft am, Code, Betrag, Servicegebühr, Bezahlt gesamt, Währung, Restwert, Status, Käufer, E-Mail, Weg (online oder vor Ort), Zahlung, Stripe-Kennung, Gültig bis und Rechnung. Diese Datei geht jeden Monat an Ihre Steuerberatung. Wie beim Export unter Statistiken richtet sie sich nach der Hauptsprache Ihrer Buchungsseite, mit Trennzeichen und Beträgen wie in Kapitel 8.4 beschrieben.
24.4 Der Reiter Angebot
Abschnitt betitelt „24.4 Der Reiter Angebot“Links, auf der Karte Was angeboten wird, legen Sie fest, was Gäste kaufen können. Rechts, unter „So kommt er an“, sehen Sie die Gutschein-Mail mit einem erfundenen Gutschein. Schalten Sie auf Blatt zum Ausdrucken um und schauen Sie sich das zuerst an: Es ist das, was die beschenkte Person in der Hand hält. „Neu laden“ baut die Vorschau neu auf.
Änderungen speichern sich nicht von selbst. Sobald etwas vom gespeicherten Stand abweicht, erscheint eine Leiste „Noch nicht gespeichert“ mit Verwerfen und Speichern. Neue Beträge und Motive zeigt die Vorschau nach dem Speichern.
Den Verkauf anhalten
Abschnitt betitelt „Den Verkauf anhalten“Ganz oben steht „Der Verkauf läuft“. „Verkauf anhalten“ wirkt sofort, ohne Speichern. Das Panel meldet „Der Verkauf ist angehalten.“, und oben steht dann „Der Verkauf ist angehalten“. Gäste sehen dann statt der Kacheln einen Hinweis: „Online verkaufen wir zurzeit keine Gutscheine. Fragen Sie gerne direkt bei uns nach.“ Solange der Verkauf ruht, öffnet „Hinweis für Gäste ändern“ genau diesen Text unter Texte, etwa um dazuzuschreiben, dass es Gutscheine weiter im Laden gibt. Verkaufte Gutscheine bleiben gültig und einlösbar. „Verkauf wieder starten“ öffnet den Verkauf wieder, das Panel meldet „Der Verkauf läuft wieder.“
Beträge
Abschnitt betitelt „Beträge“Jede Zeile ist eine Kachel auf der Gutschein-Seite: ein Betrag und eine freiwillige Bezeichnung, die dem Gast sagt, wofür er reicht, etwa „60 Min Thai-Öl-Massage“ unter 55. „+ Betrag“ fügt eine Zeile hinzu, das × am Ende einer Zeile nimmt sie heraus. Bis zu 16 Beträge sind möglich. Ohne jeden Betrag speichert das Panel nicht und meldet „Mindestens ein Betrag muss drinstehen.“
Servicegebühr
Abschnitt betitelt „Servicegebühr“Diese Einstellung gibt es nur bei Betrieben, die in Euro verkaufen. Stripe nimmt für jede Online-Zahlung eine Gebühr, und unter „Servicegebühr beim Online-Kauf“ entscheiden Sie, wer sie trägt:
| Auswahl | Was der Gast zahlt |
|---|---|
| Keine, die Zahlungsgebühr trage ich | Den Gutscheinwert. Stripes Gebühr geht von Ihrer Auszahlung ab. |
| Deckt jede Karte (3,15 % + 0,25 €) | Den Wert plus eine Gebühr, die auch die teuerste Karte deckt. |
| Deckt eine normale europäische Karte (1,5 % + 0,25 €) | Den Wert plus eine Gebühr, die eine übliche europäische Karte deckt. |
Mit Deckt jede Karte kostet ein Gutschein über 55 Euro den Gast 57,05 Euro. Das Panel zeigt diese Endpreise für jeden Ihrer Beträge. Die Gebühr ist ein Betrag für alle Zahlarten, denn einen Aufschlag nur für Kartenzahlung erlaubt das Gesetz nicht (§ 270a BGB). Gäste sehen den Endpreis schon auf der Kachel, und auf der Bezahlseite von Stripe stehen Wert und Gebühr in getrennten Zeilen.
Unter „Motive für Gutschein und Mail“ legen Sie bis zu acht Bilder ab, jedes mit einem Namen. „+ Motiv“ fügt eines hinzu: JPEG, PNG oder WebP im Querformat, etwa 3:1. Ein Tipp auf ein Motiv macht es aktiv, und genau das erscheint oben auf dem Blatt und in der Mail. So liegt „Weihnachten“ schon im November bereit, Sie tippen am 1. Dezember darauf und im Januar zurück auf „Standard“, ohne neu hochzuladen. Taugt eine Datei nicht, meldet das Panel „Dieses Bild kann nicht verwendet werden.“ Das × an einem Motiv (Motiv entfernen) fragt „Dieses Motiv aus der Galerie nehmen?“. Ohne Motiv bleibt der Gutschein schlicht, das ist kein Fehler.
Offene Gutscheine begrenzen
Abschnitt betitelt „Offene Gutscheine begrenzen“„Höchstens gleichzeitig offene Gutscheine“ begrenzt, wie viele nicht eingelöste Gutscheine es auf einmal geben darf. Neben dem Feld steht, wie viele gerade offen sind. Ist die Grenze erreicht, meldet die Gutschein-Seite, dass alle vergeben sind, und öffnet sich von selbst wieder, sobald Gutscheine eingelöst werden. 0 heißt keine Grenze.
Eigener Betrag
Abschnitt betitelt „Eigener Betrag“Mit „Eigenen Betrag zulassen“ dürfen Gäste selbst einen Betrag eintippen. Erst dann erscheinen Mindestens und Höchstens, und sie gelten nur für diesen getippten Betrag, nicht für Ihre Kacheln.
24.5 Der Reiter Rechtliches
Abschnitt betitelt „24.5 Der Reiter Rechtliches“Die Karte heißt Rechtliches beim Online-Verkauf. Wer online an Verbraucher in der EU verkauft, hat drei Pflichten: vor dem Kauf über das Widerrufsrecht belehren, den Text mit der Gutschein-Mail mitschicken und eine Widerrufsfunktion anbieten. Das System erledigt alle drei mit den Texten, die Sie hier pflegen. Lassen Sie sie einmal von Ihrer Rechtsberatung prüfen.
| Einstellung | Was sie bewirkt |
|---|---|
| EU-Verbraucherrecht anwenden (Widerrufsrecht, 14 Tage) | Bei Betrieben, die in Euro verkaufen, von Anfang an an. Schalten Sie es nur aus, wenn Ihr Betrieb außerhalb der EU liegt. |
| Anschrift des Betriebs | Steht in der Widerrufsbelehrung, im Muster-Widerrufsformular und auf der Rechnung. |
| Rechnung für Käufer | Keine Rechnung, Mit 19 % Umsatzsteuer oder Als Kleinunternehmer, ohne Umsatzsteuer (§ 19 UStG). Welche für Sie gilt, weiß Ihre Steuerberatung. |
| Inhaber oder Firma | Erscheint, sobald Rechnungen an sind, und steht auf der Rechnung unter dem Namen des Betriebs. Bei einem Einzelunternehmen der volle Name wie im Impressum. |
| Widerrufsbelehrung | Zugeklappt, daneben steht Vorlage oder eigener Text. Ohne eigenen Text gilt die Vorlage nach dem amtlichen Muster, mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift, aufgeklappt steht dann „Es gilt die Vorlage nach dem amtlichen Muster.“, sonst „Eigener Text ist hinterlegt.“ „Vorlage einsetzen“ schreibt sie ins Feld, damit Sie sie anpassen können. |
| AGB (optional) | Zugeklappt, daneben steht keine oder eigener Text. Leer lassen, wenn Sie keine haben. Mit Text erscheinen sie als Link auf der Gutschein-Seite und im Wortlaut in der Gutschein-Mail. |
Rechnungen entstehen von selbst für online bezahlte Gutscheine bis 250 Euro, Servicegebühr eingerechnet. Das ist die Grenze für eine vereinfachte Rechnung (§ 33 UStDV). Darüber braucht eine Rechnung Name und Anschrift des Käufers, und die fragt die Gutschein-Seite nicht ab. Solche Rechnungen stellen Sie bitte selbst aus. Ohne Anschrift des Betriebs gibt es gar keine Rechnung, das Panel warnt dann in Rot.
Die Rechnung ist eine Seite zum Ausdrucken: Rechnung, Rechnungsdatum und Referenz, darunter in der Spalte Leistung „Gutschein über …“ mit dem Betrag und der Gesamtbetrag, je nach Einstellung mit der enthaltenen Umsatzsteuer oder dem Satz zu § 19 UStG, und „Bezahlt am …“. „Drucken oder als PDF speichern“ druckt sie. Nach einer Erstattung steht darauf „Dieser Kauf wurde erstattet.“ Führt der Link ins Leere, zeigt die Seite „Rechnung nicht gefunden“.
Ganz unten, hinter „Widerrufsfunktion für Ihre Gäste:“, steht die Adresse Ihrer Widerrufsseite, zum Beispiel your-site.example/book/widerruf. Die Gutschein-Seite verlinkt sie unten mit „Vertrag widerrufen“, so wie es das Gesetz seit dem 19. Juni 2026 verlangt (§ 356a BGB).
24.6 Widerruf und Erstatten
Abschnitt betitelt „24.6 Widerruf und Erstatten“Ein Gast, der widerrufen will, füllt auf der Widerrufsseite Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse und, falls zur Hand, den Gutschein-Code aus, auf Wunsch auch Nachricht (optional). Er drückt „Vertrag widerrufen“, sieht seine Angaben auf der Seite „Bitte prüfen“, ohne Code mit „kein Code angegeben“, und drückt „Widerruf bestätigen“. Die Seite „Widerruf eingegangen“ nennt Datum und Uhrzeit, und er bekommt sofort eine Bestätigung per Mail. Fehlt der Name, meldet die Seite „Bitte Ihren Namen eintragen.“, bei einer falschen Adresse „Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eintragen.“, bei einem falsch geschriebenen Code „Der Code sieht nicht richtig aus.“ und bei einer Nachricht über 1.000 Zeichen „Die Nachricht ist zu lang.“ Nach zu vielen Versuchen heißt es „Zu viele Versuche. Bitte in einer Stunde noch einmal.“ Sie bekommen ebenfalls eine Mail, und der Gutschein trägt in der Liste das Etikett Widerruf, hervorgehoben, bis er erledigt ist.
Danach haben Sie 14 Tage Zeit, das Geld zurückzuzahlen, und zwar über das Zahlungsmittel, mit dem der Gast bezahlt hat (§ 357 BGB). Drücken Sie Erstatten neben dem Gutschein. Stripe zahlt das Restguthaben zurück, dazu den passenden Anteil einer Servicegebühr, und der Gutschein wird storniert. Das Panel nennt den genauen Betrag, bevor Sie bestätigen. Rückgängig machen lässt sich das nicht.
Erstatten sehen nur Sie, und nur bei Gutscheinen, die online bezahlt und nicht storniert sind. Der Knopf geht auch ohne Widerruf, aus Kulanz. Ist kein Guthaben mehr übrig, meldet das Panel „Kein Restguthaben, nichts zu erstatten.“ Lehnt Stripe die Rückzahlung ab, sagt das Panel es Ihnen. Schauen Sie dann in Ihr Stripe-Dashboard.
Einen am Tresen verkauften Gutschein können Sie hier nicht erstatten. Zahlen Sie das Geld am Tresen zurück und stornieren Sie den Gutschein danach.
24.7 Gutscheine für Ihr Team
Abschnitt betitelt „24.7 Gutscheine für Ihr Team“Ihr Team sieht keine Gutscheine, bis Sie es erlauben. Schalten Sie unter Team „Gutscheine zeigen“ ein (Kapitel 21). Ab der nächsten Anmeldung sehen Ihre Mitarbeiterinnen die Liste mit Code und Restwert. Sie können einlösen, am Tresen verkaufte eintragen und stornieren. Die Zahlen, der Export, die Reiter Angebot und Rechtliches und Erstatten bleiben bei Ihnen.
24.8 Wortlaut ändern
Abschnitt betitelt „24.8 Wortlaut ändern“Jeder Text, den Gäste auf der Gutschein-Seite, auf dem Blatt, in der Gutschein-Mail und auf der Widerrufsseite lesen, lässt sich unter Texte ändern (Kapitel 15). Er steht dort in drei eigenen Gruppen: Gutscheine (Kaufseite und Blatt), E-Mail: Gutschein und Widerruf und Rechtstexte.

